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  Ras Mohammed

Der Reichtum des Süd-Sinai liegt in seinen natürlichen Ressourcen: Ausgezeichnete Korallenriffe, klare, warme Küstengewässer, atemberaubende Wüstenlandschaften, Stätten von kultureller und religiöser Bedeutung und dazu ganzjähriger Sonnenschein.
Mit ihrer Nähe zum Europäischen Reisemarkt haben diese Naturschätze das schnelle Wachstum des Tourismus in dieser Region stimuliert.

Um die empfindliche Unterwasserwelt vor den Auswirkungen des Tourismus zu schützen, wurde die Ras Mohammed Halbinsel 1983 zum ersten Ägyptischen Nationalpark erklärt.
Heute umfaßt der Nationalpark ein Gebiet von 480 km2 und schließt die See- und Landgebiete der Tiran Inseln sowie den gesamten Küstenstreifen vom Sharm El Sheikher Hafen bis zur südlichen Grenze der "Nabq Managed Resource Area" mit ein.

Der Nationalpark wir von der Ägyptischen Umweltbehörde verwaltet.

Korallenriffe und tropische Regenwälder sind zwei der produktivsten Ökosysteme der Erde. Aufgrund von exzessiver Ausbeutung sind sie heute vom Untergang bedroht.
In den letzten 20 Jahren sind weltweit 20% der Korallenriffe von Menschen zerstört worden. Korallenriffe sind nicht nur die größten natürlichen Gebilde der Welt, sondern auch ein empfindliches Ökosystem das tausenden von Pflanzen und Tierarten Schutz und Nahrung bietet. Das Überleben von über 25% aller Meeresbewohner ist direkt vom Korallenriff abhängig. Durch die Zerstörung der Riffe wird das komplexe Gleichgewicht dieses Lebensraums auf Dauer verändert, was zu einem Verlust der Produktivität und Artenvielfalt führen wird.
Aus diesen Gründen haben die Ägyptischen Nationalparks Maßnahmen zum Schutz der Land und Meeresgebiete eingeleitet. Wir hoffen, daß auch Sie dazu beitragen indem Sie sich an die folgenden Richtlinien halten:
Um die Riffe vor Schaden durch Anker zu bewahren wurden im ganzen Nationalpark Bojen installiert. Sie können Ihren Beitrag leisten indem Sie keine Korallen anfassen oder abbrechen.
Fischfütterung und Fischen stört das biologische Gleichgewicht des Riffs. Bitte füttern Sie keine Fische in Küstennähe! Für Angler bieten wir spezielle Bootstouren an.

Verbessern Sie Ihre Tarierung und lernen Sie sich umzusehen ohne etwas zu berühren.PADI Spezialkurse wie Tarieren in Perfektion und Underwater Naturalist helfen Umweltbewußtsein zu entwickeln und fördern einen verantwortlichen Umgang mit der Unterwasserwelt.
Das Ausruhen, Stehen oder Laufen auf einem Korallenriff beschädigt die empfindliche Oberflächenzellschicht des Korallentieres. So dem Bakterienbefall und Krankheit ausgesetzt, erholt es sich oft nicht mehr von diesem Eingriff. Bitte vermeiden Sie das Laufen auf dem Riff. Benutzen Sie die schwimmenden Stege oder markierten Riffeingangspunkte um ins Wasser zu gehen!
Ras Mohammed National Park
Der Ras Mohammed Nationalpark liegt etwa 25km süd-westlich von Sharm El Sheikh und ist bequem mit dem Auto zu erreichen. Sie können den Park auf eigene Faust erkunden oder einen organisierten Tagesausflug machen.

Der Park bietet eine Vielfalt von geologischen Attraktionen unter und über Wasser: Korallenriffe, Wadis, Granit- und Sandsteingebirge und weiche Sanddünen. Hier leben unter anderem Füchse, Gazellen, Echsen und Steinböcke. Der Ras Mohammed Nationalpark beheimatet außerdem einen der nördlichsten Mangrovenwälder der Erde: ein wichtiges Brutgebiet und Unterschlupf für Zugvögel sowie heimische Arten wie den weißen Storch und verschiedene Raubvögel.

Nabq Managed Resource Protected Area
Nabq, ca. 35 km nördlich von Sharm gelegen, ist bekannt für die Sanddünen am Eingang des Wadi Kid sowie den größten Mangrovenwald des Golfs von Aquaba. Die Korallenriffe in Nabq sind besonders artenreich. Aufgrund von Sedimenten, die aus dem Mangrovengebiet ausgespült werden, ist die Sicht hier oft schlecht - dies kann die Schönheit und Vielfalt dieser Riffe dennoch nicht trüben. In Shoura al Manquata und Nakhlet el Tal können ausgezeichnete Riffe mit leichten Zugang betaucht werden.

Abu Galum
Man sagt Abu Galum sei der malerischste Park im ganzen Land. Hohe Berge, enge Täler, Quellen, Sanddünen und Korallenriffe bieten über 165 Pflanzenarten Schutz. Obwohl der Park schwer zugänglich ist, können auf Anfrage Beduinenführer und Kamele gemietet werden. Reisearrangements werden am Ranger Haus am Eingang des Wadi Rasasah getroffen. Ein Besucherzentrum ist an der nördlichen Grenze des Parks geplant, wo in Zukunft Informationen über Tauchplätze in der Gegend erhältlich sein werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

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